Christuskirche
Beethovenplatz 11 – 13
60325 Frankfurt/M.

Freitag, 23. November 2018

18:00 Ankunft / Anmeldung / Abendessen

19:00 Begrüßung / Einführung in die Konferenz

19:15 Eröffnungsvorträge
The Futures we want.
Wissen und Innovationen für unsere Zukunftsentwürfe

Prof. Akosua Adomako Ampofo (Ghana)
Professorin für African and Gender Studies, Institute of African Studies, University of Ghana, Legon, Accra


Räume schaffen: Innovative Ansätze durch stetigen Wandel fördern und
in sich ändernden Rahmenbedingungen umsetzen

Paula Assubuji (Mosambik / Südafrika)
Menschenrechts- und Geschlechtergerechtigkeitsaktivistin,Cape Town, Südafrika

20:30 Plenumsdiskussion

21:45 Ende des offiziellen Teils und informelle Gespräche

Samstag, 24. November 2018

9:30 Einlass

10:00 Begrüßung und Einführung

10:15 Impulsvorträge
Wissen und Wissensproduktion aus Afrika und der afrikanischen Diaspora.
Zur Notwendigkeit einer Wiederaneignung

M. Nicole Afi Amoussou (Benin/ Heidelberg)
Trainerin und Managerin in der Internationalen Zusammenarbeit


Local Knowledge for Innovation and Advancement in Africa
Dr. Chika Ezeanya-Esiobu (Ruanda)
Lehrende am College of Business and Economics, University of Rwanda, Kigali

10:55
Griot-Gespräch
Dr. W. Urbain N‘Dakon (Fulda / Elfenbeinküste)
Initiator des MAAT-Vereins für die Förderung einer nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Wirtschaft in Afrika
im Gespräch mit Prof. Akosua Adomako Ampofo, M. Nicole Afi Amoussou, Paula Assubuji, Dr. Chika Ezeanya-Esiobu, Paula Assubuji, Vertreter*in des Afro Deutsches Akademiker Netzwerk (ADAN) e.V.

11:45 Pause

12:00
„Top10 aus Made in Africa“
Patience Ngoba-Mushidi (Frankfurt/M./ DR Kongo)
Autorin, „Transformations“-Coach und Studentin für Soziale Arbeit
Anania Yangala (Frankfurt/M./ DR Kongo)
Student der Wirtschaftspsychologie und Junior-Geschäftsführer Deutsch-Kongolesisches Jugendinstitut (DKJ) e.V.

13:00 Mittagsessen

14:00 Workshops

1. Smart Africa:
Digitale Revolution und deren Nutzung in Afrika

Alhaji Allie Bangura (Darmstadt / Sierra Leone)
Vorstand ADAN e.V.


Als vor vier Jahrzehnten die Welt von der mechanischen und analogen Technologie zur digitalen Elektronik wechselte, war Afrika nirgends zu sehen. Schneller Vorlauf in die Gegenwart und Afrika konnte sich weitgehend mit anderen Regionen bei der Nutzung von Mobiltelefonen und dem Internetzugang einfinden und hat damit die Ära der Desktop-Computer und des Festnetzes erfolgreich hinter sich gelassen. Der Schlüssel zu Afrikas eigener digitaler Revolution war in jedem Schritt die Innovation. Dieser Wandel hat einen großen Einfluss auf das Leben vieler Afrikaner*innen heute. Im Workshop möchten wir auf die neuen technologischenen Innovationen eingehen und verstehen, welchen Einfluss sie auf die Lösung „afrikanischer Probleme“ haben sowie gemeinsam versuchen zu erarbeiten, was es für Afrika in Zukunft bedeuten könnte, viele Probleme durch Digitalisierung zu lösen.

2. Nutzung lokaler Möglichkeiten am Beispiel der Architektur
N.N.

Wir unterhalten uns über verschiedene Formen des Organisierens, die unterschiedlichen Akteur*innen und Gruppen. Welche Rolle spielen sie jeweils in Transformationsprozessen? Welche Bedeutung haben sie jeweils, was unterscheidet sie voneinander?

3. Mainstreaming Local Knowledge in National
Innovation Systems in Africa

Dr. Chika Ezeanya-Esiobu

4. Soziale Bewegungen und Transformationsprozesse im Südlichen Afrika
Paula Assubuji

5. Bildung zur Förderung von Innovationen
Prof. Akosua Adomako Ampofo

Whether we are aware of this or not, we all operate with theories, methodologies, concepts, analytical frameworks in our work that are value-laden; ie they are not neutral. Take for example notions of “Development”. What would happen to the usual maps showing hierarchies of development, if we changed some of the indicators. What if we added frequency of school shootings and the killing of civilians by armed police? What if we added suicide rates and incidence of depression and other mental health disorders? What if we included numbers of elderly people in nursing homes who do not get visited by any relatives? What if we added the number of intimate interactions with another human being in a 24-hour period? What does development, or peace, or failed state or dictator or democracy or quality of life really mean? In this workshop we will interrogate some ubiquitous concepts in the context of Africa like development; quality of life; growth; prosperity/poverty/inequality; health; sustainability; refugee; migrant. The aim is to examine how the ways in which we set up problems for investigation; the kinds of issues that are constructed as problems; the questions we pose; who we ask these questions of (and who we don’t); what we do with the answers, how and with whom, all have implications for the knowledge about and for Africa, but also implications for the rest of the world.

6. Die Zukunft zu erfinden wagen:
Welche Ökonomien für Afrika?

Kizito Odhiambo (Darmstadt/ Kenia)
Bildungsreferent und Sozialunternehmer


- Wirtschaft & Innovationen aus dem und im afrikanischen Kontinent - Tausende schlaue Köpfe denken sich Lösungen zu den vielfältigen Herausforderungen und Chancen auf dem afrikanischen Kontinent aus, um diese anzugehen und zu überwinden. Allzu oft entstehen dabei eindrucksvolle Erfindungen und wirtschaftliche Innovationen. Von mobilen Solarkiosken über Fahrrad-Traktoren, fliegenden Drohnen für Medikamententransport oder table-banking Finanzierungsmodelle. Die Vielzahl an Innovationen und wirtschaftlichen Entwicklungen aus dem Kontinent sind enorm und widersprechen oft dem verbreiteten Bild vom afrikanischen Kontinent im globalen Norden. Im Workshop beschäftigen wir uns mit dem gegenwärtigen Erfindungsgeist und Innovationen aus dem Kontinent und lernen verschiedene Ansätze kennen. In der Diskussion gehen wir der Frage nach, welche Art von Wirtschaft und Entwicklung sinnvoll und notwendig ist, für einen nachhaltigen, transformativen und gerechteren Handel im Zeitalter der Globalisierung.

16:00 Pause

16:30 Nach den Workshops:
Lasst uns miteinander sprechen.

17:00 Abschlussvortrag
Decolonizing Education … für eine neue Zukunft
Saraya Gomis (Guinea Bissau/Deutschland)
Antidiskriminierungsbeauftragte der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (Berlin)