Alhaji Allie Bangura

hat einen Bachelor in Politikwissenschaften und einen Master of Science in International Business and Politics und ist beruflich im Finanzwesen tätig.
Er ist Gründer und im Vorstand des Afro- Deutschen Akademiker Netzwerkes, einer Vereinigung von jungen und ambitionierten Akademikern mit afrikanischem Migrationshintergrund bzw. afrikainteressierten Akademikern. Das Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, den geschäftlichen und sozialen Dialog zwischen am afrikanischen Markt interessierten Unternehmen und jungen, qualifizierten Akademikern zu fördern. Dies geschieht unter anderen in Form von Veranstaltungen mit Themenschwerpunkten zur Unternehmensgründung in Afrika.

Kalilu Banja

My name is Mr. Kalilu Banja, born in the Gambia in 1984. My profession is Social Work which I studied over the years academically and through community engagement programs. I worked with a notable NGO called the Children and Community Initiative for Development (CAID), which strives towards children and community development in the most sustainable way. The primary focus of my institution is to create awareness about the development challenges affecting people and vulnerable communities who are victims of human rights violations when mobilized from within.
Precisely, I engage in social justice advocacy and awareness campaigns about human rights issues affecting people. I was the focal person for Disaster Risk Reduction and Climate Change Adaptation activities and Sexual and reproductive Health and Rights Advocate Officer. I participated in several Pan-African and International training programs and conference in the past years. I have experience in policy related issues having take part in various policy debates and dialogue forum across the Gambia and Africa at large..

Jerry Bedu-Addo

ist Autor und Verleger und lebt in Heidelberg. Er ist Vorsitzender von ASASE - Verein zur Förderung von Entwicklungsprojekten in Ghana e.V.

Dieter Alexander Behr

ist Aktivist im Netzwerk Afrique Europe Interact sowie beim Europäischen BürgerInnen Forum und Lehrbeauftragter an den Universitäten Wien und Klagenfurt.

Judith Bemnet

Judith Bemnet

ist Mitglied des Afro- Deutschen Akademiker Netzwerks, verfasst monatliche Beiträge zu Afrika bzw. zur Afrikanischen Bevölkerung in Deutschland mit kulturellen bzw. politischen Schwerpunkten. Nach einem Bachelor-Studium in sozialer Anthropologie und Amerika Studien studiert sie an der Universität Gießen im Master-Studiengang Soziologie-Gesellschaft und Kulturen der Moderne mit Schwerpunkt Rassismus und Diskriminierung in Amerika und der Afrikanischen Diaspora. Sie ist als Unternehmensberaterin für ein Sustainability-Unternehmen in Frankfurt tätig und sehr am Klimawandel und nachhaltiger Entwicklung interessiert und auf diesem Gebiet engagiert.

Nomarussia Bonase

Die 50-jährige Südafrikanerin setzt sich für die Opfer des Apartheidregimes in ihrer Heimat Südafrika ein. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt dabei auf den Frauen, die während des Regimes Gewalt und Unterdrückung ausgesetzt waren. Durch die Verleihung des Anne-Klein-Frauenpreises wurde mit Bonase eine „südafrikanische Aktivistin für Frauenrechte und Frauenpolitik, die für Aufarbeitung und Versöhnung eintritt und hierin für viele ein Vorbild ist“ gewürdigt, heißt es in der Begründung der Jury. Besonders für Frauen fordert Bonase Gerechtigkeit und Reparation, da diese in der Vergangenheit zu wenig berücksichtigt worden seien. Dafür setzt sich auch die Organisation „Khulumani“ ein, in der Bonase als National Coordinator tätig ist. Der Organisation gehören rund 104.000 Opfer und Überlebende des Apartheidregimes an, die die Anerkennung von gezielt eingesetzter sexueller Gewalt als Waffe während des Regimes fordern. Frauen werden dazu ermutigt, den heutigen Versöhnungsprozess frauenpolitisch zu betrachten und zu hinterfragen, sich aber nicht in eine passive Opferhaltung zu begeben. Darüber hinaus engagiert sich Bonase mit „Khulumani“ für die Witwen der Bergarbeiter, die 2012 in Marikana von der südafrikanischen Polizei erschossen wurden.

Rahime Diallo

Rahime Diallo

arbeitet als Berater für Diaspora-Ministerien in den Ländern Afrikas, der Karibik und des Pazifischen Raumes. Er ist Mitinitiator des Diaspora Policy Institut und Promotor für Migration und Entwicklung in Brandenburg.

Judith Bemnet

Aziz Salmone Fall

Internationalistischer Politikwissenschaftler senegalesischer und ägyptischer Herkunft. Er unterrichtet Politikwissenschaften, Anthologie, internationale Beziehungen und Entwicklung an der Universität McGill und an der Universität von Quebec in Montreal. Er war Koordinator des Netzwerks von Quebec gegen Apartheid. Er ist Mitglied von GRILA (Forschungsgruppe und Initiative für die Befreiung Afrikas). Er koordiniert darin die Kampagne gegen Straflosigkeit in Bezug auf die Ermordung des ehemaligen Präsidenten von Burkina Faso Thomas Sankara. Er hat zahlreiche Publikationen. Sein Rezept für den Ausweg afrikanischer Länder aus der Krise heißt „Panafricentrage.“ www.azizfall.com

Lizbeth Makena Kiruai

Lizbeth Makena Kiruai

ist Mitglied des Afro Deutschen Akademiker Netzwerks und verfasst monatliche Beiträge, welche Innovationen und Neuentwicklungen in Afrika und in der Diaspora Afrikas beschreiben.
Nach einem Bachelor- Studium in International Business an der TH Köln studiert sie International Development mit Schwerpunkt auf nachhaltiger Entwicklung, Armutsreduzierung und Projektmanagement im Masterstudiengang an der Philipps-Universität Marburg. Sie besitzt Forschungserfahrung in nachhaltigen Klimawandel-Anpassungsprogrammen in Entwicklungsländern.

Paulino José Miguel

Paulino José Miguel

wurde in Mosambik geboren. Er studierte Erziehungs- und Politikwissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und an der Universität zu Aarhus (Dänemark). Er war bis Ende der 80er Jahre mosambikanischer Vertragsarbeiter in der ehemaligen DDR. Miguel arbeitete im Bereich der Reintegration von ehemaligen Kindersoldaten, der Vereinsarbeit sowie als Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei DOMiD (Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V.) in Köln und am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Heidelberg. Zurzeit ist er Projektleiter beim Forum der Kulturen Stuttgart e.V. und im Bereich Migration, Diaspora und Entwicklungspolitik beim Dachverband der Migrantenvereine und Stuttgarter Interkulturbüro tätig.
Miguel berät Migrantenorganisationen bei der Planung entwicklungspolitischer Projekte, unterstützt bei der Suche nach passenden Förderern und berät bei Öffentlichkeitsarbeit zu entwicklungspolitischen Zwecken. Außerdem ist er für die Koordination und Organisation des Arbeitskreises „Migration und Entwicklungspolitik“ zuständig. In Baden-Württemberg ist er Fachpromotor für migrantische Vernetzung und Empowerment. Miguel gehört zum Fachbeirat Entwicklungszusammenarbeit des Landes.
Des Weiteren ist er Fachbeiratsmitglied der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global und Gründungsmitglied des bundesweiten Verbandes Migration Entwicklung und Partizipation (MEPa. E.V). Sein Lebensmotto ist gesellschaftliche Teilhabe.

Emmanuel Mbolela

studierte in Mbuji Mayi und musste 2003 aus politischen Gründen nach Brazzaville flüchten. Es folgte eine fünfjährige Odyssee durch Afrika bis nach Marokko und dann nach Europa. Seit 2008 lebt er in den Niederlanden.
2014 erschien im Mandelbaum Verlag sein Buch: „Mein Weg vom Kongo nach Europa: Zwischen Widerstand, Flucht und Exil“.

Victor Nzuzi

ist Leiter eines Bauernverbandes in der DR Kongo und Mitglied von Via Campesina und Afrique Europe Interact. Er gehört zum Leitungsgremium des Weltsozialforums und ist für sein Engagement für die Verteidigung des Rechts auf Nahrung und für die kleinbäuerliche Landwirtschaft bekannt.

Rahime Diallo

Joan Okitoi

arbeitet als freie Mitarbeiterin und Projektmanagerin für die Deutsche Welle und Deutsche Welle Akademie. In der Deutschen Welle wirkte sie als Radiomoderatorin in der Abteilung „English for Africa“ und im Kulturradioprogramm „Pulse“ mit. Aktuell ist sie für das Projekt „Digital Innovation Library“ der DW Akademie verantwortlich. Hierbei handelt es sich um eine webbasierte Plattform, die zahlreiche Projekte zum Thema digitale Medien und Meinungsfreiheit in Entwicklungsländern sammelt und aufbereitet. Zusätzlich ist Joan als Moderatorin und Social Media Managerin für das DW Akademie Afrika Projekt „Promoting Peace – fighting hate speech“ verantwortlich. Über Facebook diskutieren afrikanische Journalisten und andere Teilnehmer zum Thema Hasssprache in Kenia und wie es den Frieden im Land beeinflusst. Als Co-Moderatorin von Facebook live Veranstaltungen beschäftigte sie sich mit Fake News und Wahlen in Kenia. 
Im Mai 2017 moderierte Joan die Feierlichkeiten zum „African Union Day“, die durch die afrikanischen Botschaften in Berlin organisiert wurden. Bei der Veranstaltung ging es vor allem um Investitionen in die Jugend und die damit verbundene Ausschöpfung des Potenzials der demographischen Dividende. Über ihren Beruf hinaus engagiert sie sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich in der Bonner NGO „Neema International e.V.“. In diesem Zusammenhang wirkt sie an kleineren Projekten in Slumgebieten Nairobis mit und präsentierte im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema Bildsprache im Entwicklungskontext. Ihr Interesse an der Moderation von Veranstaltungen entwickelte sich, als sie während ihres Grundstudiums im Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit in Nairobi tätig war. 

Felwine Sarr

Der senegalesische Ökonom, Schriftsteller und Musiker ist Professor und Direktor des Forschungszentrums „UFR des Civilisations, Religions, Art et Communication (CRAC)“ an der Université Gaston Berger in Saint-Louis (Senegal).
Für sein Buch „Afrotopia“ (2016) bekam er den „Grands prix des associations littéraires 2016“. Weitere wichtige Publikationen sind Dahij (2009) und Méditations africaines (2012). Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift Journal of African Transformation.

Saliou Sarr

ist senegalesischer Musiker, Theater und Filmmacher. Sein erstes Album Bani Adama wendet sich an den Walfadjiri, den Menschen.
Seine Theaterstücke „Der Weg ins Exil“, „Maliyam, Kind des Windes“ und „Im Land von Bwakanambé“ sind sehr politisch und aufrüttelnd. Sie wurden im Senegal an vielen Orten aufgeführt.
Genauso aufrüttelnd ist sein Film „Life Saaraba Illegal“, den er in Kooperation mit Peter Heller und Bernhard Rube realisiert hat.

Ramata Soré

ist freie Journalistin aus Burkina Faso und erhielt für ihre Arbeit Preise von CNN und Reuters.

Jean Ziegler

war 2000 bis 2008 UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung SOWIE 2008 bis 2012 und seit 2013 Mitglied im Beratenden Ausschuss des Menschenrechtsrats der UN.